Krebs
Auszug aus der Tierhomöopathie –Themenheft 2009
Stark gekürzte Fassung



Kaum ein gesundheitliches Thema ist mit so viel Angst besetzt. Die Diagnose Krebs überrascht uns eigentlich immer. Es bedeutet aber auf jeden Fall einen emotionalen Einbruch in dem gewohnten und scheinbar unendlichen Zusammenleben mit unserem Tier.
Ich möchte Ihnen gerne zeigen, dass die Schulmedizin und die Homöopathie sich nicht gegenseitig ausschließen. Versuchen Sie aber nur eine alternative Heilmethode. Es hat keinen Sinn „alles zu versuchen“. Das ist eher schädlich als nützlich.
Eine zeitliche Prognose abzugeben als seriöser Tierheilpraktiker grenzt an Hellseherei und ist eigentlich unmöglich. Ich persönlich möchte jedoch nichts unversucht lassen.

Vorab aber erst ein wenig Information. Denn ich sage immer: „Der Kampf beginnt mit einer ausführlichen Information“

Die häufigsten Krebsformen bei Tieren:

Mammatumor:

Diese Tumorart hat ihren Ursprung im Milchdrüsengewebe. Das Risiko ist für verschiedene Rassen erhöht: Spaniel-Rassen, Dackel und Pudel entwickeln eher gutartige (benigne) Mammatumore. Schäferhund, Rottweiler, Dobermann und Boxer haben eher öfters bösartige (maligne)Tumore. Bei den Katzen sind Siamkatzen besonders gefährdet. Bei Hunden sind diese Tumore etwa 60-70 % gutartiger Natur. Bei Katzen sind jedoch die Mammatumore nahezu alle (86-94 %) bösartig.
Dem Tierhalter fallen in der Regel im hinteren Bereich der Milchleiste einzelne oder mehrere Umfangsvermehrungen auf. Um letztlich definitiv festzustellen, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt muss das Gewebe untersucht werden. Es hat sich gezeigt, dass die Verabreichung von Geschlechtshormonen, z. B. zur Unterdrückung von Läufigkeit / Rolligkeit ein vermehrtes Auftreten von diesen Tumoren nach sich zieht. Die Frage der Kastration wird immer wieder gestellt. Neuere Studien haben nun einen ganz anderen Faktor nachgewiesen, der die Bildung von Mammatumoren begünstigt: Übergewicht! 
Mastzelltumor:

Tumor, der von den Mastzellen ausgeht. Das Risiko ist für verschiedene Rassen erhöht: Beagle, Berner Sennenhunde, Boston Terrier, Boxer, Bulldoggen, Bullmastiff, Bullterrier, Dackel, English Setter, Foxterrier, Golden Retriever, Labrador Retriever, Schnauzer, American Staffordshire. Boxer erkranken am häufigsten, jedoch sind die Tumore bei ihnen oft nicht so aggressiv. Katzen sind seltener daran erkrankt.
Die Mastzellen gehören zu den Zellen des blutbildenden Systems. Sie enthalten verschiedene Substanzen (z. B. Histamin und Heparin), die sie bei Entzündungen oder allergischen Reaktionen ausschütten. Sie sind eine Form der weißen Blutkörperchen, die aus dem Blut in das Bindegewebe eingewandert ist. Die Mastzellen sind im ganzen Körper verteilt, besonders häufig kommen sie allerdings in der Lederhaut (eine der verschiedenen Hautschichten), in den Schleimhäuten der Atemwege, in der Nähe von Blut- und Lymphgefäßen sowie Nerven und in der Darmschleimhaut vor. Diese Hauttumoren können in allen Körperregionen auftreten, jedoch sind meist die Gliedmaßen, vor allem die hinteren, betroffen. Auch am Rumpf werden die Tumore häufiger beobachtet.
Leider kann man sie ohne Gewebeuntersuchung nur schlecht eindeutig identifizieren. Sie haben ein vielfältiges Erscheinungsbild. 
Plattenepithelkarzinom:

Tumor der Haut oder Schleimhaut des Verdauungs-, Atmungs-, Atmungs- oder Harn und Geschlechtsapparates. Diese Tumore werden bei allen Tierarten beobachtet. Am häufigsten jedoch bei Katzen. Vor allem Katzen mit weißem oder hellen Fell und wenig Pigmentierung erkranken an dieser Krebsart. Als Ursache gelten mechanische Faktoren, chemische Einflüsse oder auch das feline Papillomavirus. In letzter Zeit wird auch die Dauergabe von Cortison vermutet. Die wichtigste und häufigste Ursache sind jedoch UV-Strahlen. Plattenepithelkarzinome treten vor allem in der äußeren Haut und in der Mundhöhle auf. Zunächst entdeckt man eine Art oberflächliche Entzündung, die fast wie eine Verletzung aussieht. Diese heilt jedoch nicht ab, sondern entwickelt sich zu einem krustigen, erhabenen Tumor, der immer größer wird. 
Felines Fibrosarkom:

Tumor der Bindegewebszellen. Betroffene Tierart: Katzen.
Seit Anfang der neunziger Jahre haben sich die Hinweise verstärkt und wurden inzwischen anhand verschiedener Studien bestätigt, dass Impfungen bei Katzen das Entstehen von Fibrosarkomen hervorrufen. Die Tumore entwickeln sich vor allem an den üblichen Impfstellen. Auch die Injektion von anderen sogenannten Depotmittel wie Antibiotika oder Antiparasitika werden inzwischen als Auslöser in Erwägung gezogen. Ein weiterer Auslöser ist das Feline Sarkomvirus (FeSV). Offenbar ist jedoch eine zusätzliche Infektion mit dem Felinen Leukosevirus erforderlich, denn alle Katzen mit Fibrosarkomen aufgrund einer FeSV-Infektion tragen außerdem das Leukosevirus. Virusbedingte Tumore sind allerdings selten.
Jede Schwellung, die länger als drei Monate anhält, gilt als verdächtig.

Impfstoffen sind Zusätze beigemischt, die zu Entzündungen und somit zu verstärkten Immunreaktionen führen sollen. Doch mit den Entzündungen geht eben auch das Risiko einher, dass potentielle Krebszellen sie für ihre Zwecke nutzen –was die verschiedenen Untersuchungen zu Fibrosarkomen bestätigt haben-. Liegt eine Entzündung in der Nähe einer Krebszelle vor, dann sendet diese den Entzündungszellen das Signal, noch mehr Wachstumsfaktoren freizusetzen, die sie dann für sich selbst nutzt. 
Milztumor / Hämangiosarkom

Der Milztumor ist eine typische Erkrankung älterer Tiere. Dieser Tumor ist jedoch nicht nur auf die Milz beschränkt, obwohl er dort am häufigsten vorkommt. Er kann auch an der Leber oder den äußeren Geweben des Herzens auftreten. Er tritt fast nur bei Hunden auf. Risikorassen: Große Hunde, besonders Schäferhunde und Golden Retriever. Charakteristisch ist die Blutfülle dieses Tumors, der in dem Zusammenhang auch innere Blutungen verursachen kann. Die Tiere werden dann meist mit den Symptomen eines Volumenmangelschocks (Blutverlust) zum Tierarzt gebracht. Meist wird der Tumor durch einen Zufallsbefund diagnostiziert. Bei solch kleinen zufällig gefundenen Tumoren kann nur durch eine Gewebeprobe festgestellt werden, ob es sich um ein sogenanntes Hämangiosarkom handelt. Häufig befinden sich nur harmlose oder schon ältere Hämatome (Blutansammlungen) oder Vernarbungen in der Milz, die im Ultraschall wie ein Tumor erscheinen können, aber sich längere Zeit nicht vergrößern.
Folgende Symptome können dem Tierhalter auffallen:
Ältere Tiere, die sich eigentlich wohl fühlen zeigen evtl. schon längere Zeit extremen Hunger (oder auch Appetitlosigkeit) und eine relative Unruhe im Liegen (der Tumor drückt), bis eines Tages das Tier plötzlich innerhalb weniger Stunden sehr schwach und müde ist, sich immer nur hinlegt, nicht spazieren gehen mag und ausgesprochen blass (Zahnfleisch und Schleimhäute) und kalt erscheint. Dabei will es aber nicht schlafen, sondern liegt still, oft mit erhobenem Kopf und halb geschlossenen Augen. Das Herz schlägt auffallend schnell, aber mit nur schwachen Schlägen. Der Puls ist schwer fühlbar. Das sind die Symptome des sogenannten Volumenmangelschocks in Folge von massiven inneren Blutungen. 
Malignes Lymphom (früher: Lymphosarkom):

Krebs des blutbildenden Systems. Dieser Tumor ist einer der häufigsten Tumorarten beim Hund. Risikorassen: Boxer, Bullmastiff, Golden Retriever, Basset Hound, Bernhardiner, Scottish und Airdale Terrier, Chow-Chow, deutscher Schäferhund, Pudel, Beagle und englische Bulldogge. Er tritt am häufigsten in den „mittleren Jahren“ auf.
Es handelt sich um Zubildungen im lymphatischen Gewebe, also in verschiedensten Lymphknoten, Tonsillen (Mandeln), Milz oder anderen Organen.
Dem Tierhalter fallen meist deutliche vergrößerte Lymphknoten auf. Das Tier ist dabei oft schwach und lustlos und zeigt mangelnden Appetit. Eine sichere Diagnose kann auch hier wieder nur durch eine Gewebeprobe gestellt werden.

Achtung:
Eine der bekanntesten alternativen Krebsbehandlungen ist die Misteltherapie, die sicherlich ihre Bedeutung in der Tumortherapie hat. Bei Krebserkrankungen des lymphatischen Systems ist die Mistel aber definitiv kontraindiziert, das heißt schädlich! Sie regt nachgewiesenermaßen das Fortschreiten des malignen Lymphoms an.  
Osteosarkom:

Tumor des Knochens / des Stützgewebes. Das Osteosarkom ist der häufigste primäre Knochentumor beim Hund. Oft sind große schnellwüchsige Rassen betroffen. Katzen erkranken wesentlich seltener und nicht so schwer.
Man vermutet, dass an der Entstehung von Osteosarkomen traumatische Verletzungen der Knochen beteiligt sind.
Meist fällt dem Tierhalter zuerst eine Lahmheit, später eine ziemlich feste Schwellung auf. Die Diagnose kann nur mit einem Röntgenbild gestellt werden. Bei Knochenveränderungen, die nur Knochen zerstören (sog. lytische Veränderungen), ohne eine Zubildung zu verursachen, sollte nach einem möglichen Primärtumor an anderer Stelle gesucht werden.  
Gehirntumor:

Betroffene Tiere: Besonders Hunde und Katzen. Bei Hunden eher: Rassen mit der sogenannten brachyzephalen Kopfform aber auch sehr großschädelige Rassen. Ebenso Rassen mit besonders schmalen, langen Kopfformen.
Gehirntumore haben eine Sonderstellung. Sie sind, egal ob gut- oder bösartig, alle ähnlich gefährlich, denn sie befinden sich an einem brisanten Ort. Das Gehirn kann sich bei einer Schwellung nicht ausdehnen. Der vorhandene Raum im Schädel ist begrenzt.
Die betroffenen Tiere zeigen meist ein stark verändertes Verhalten, Bewegungs- und Wahrnehmungsstörungen und/oder Krampfanfälle. Diese Verhaltensänderungen fangen meist schleichend an. Je nach Lokalität des Tumors, können die Tiere sich aber auch ganz normal verhalten, dabei aber Störungen auf der hormonellen Ebene zeigen. Eine sichere Diagnose kann nur durch ein MRT oder CT gestellt werden. Ist diese gegeben gibt anschließend nur eine Gewebeprobe Aufschluss darüber um was für einen Tumor es sich handelt. Sehr kleine Tumore können bei diesem Verfahren jedoch übersehen werden. 
Melanom:

Tumor melaninhaltiger Zellen. Betroffene Tierarten Pferde und Hunde. Bei Hunden erkranken vor allem Rassen mit dunkler Pigmentierung, wie Scotchterrier, Bostonterrier, Boxer, Schäferhund oder Cockerspaniel.
Melanome können sowohl gut- als auch bösartig sein. Bei Hunden ist dies häufig abhängig vom Ort des Tumors. So sind etwa 90% der Melanome, die in der Maulhöhle, an den Geschlechtsorganen oder an den Zehen vorkommen, bösartiger Natur. Hingegen sind Tumore, die an behaarten Stellen vorkommen, in den meisten Fällen harmlos.
Die Tumore kommen im Anfangsstadium meist einzeln vor. Sie zeigen sich als kleine feste Knoten, die Haut darum ist intakt, aber sie scheint schwarz gefärbt. Bald entstehen in der näheren Umgebung kleine Tochtergeschwülste. 






Therapien:



Die chirurgische Entfernung von Tumoren:

Schulmedizin:

Ein Tumor, der nicht mehr da ist, weil er komplett heraus operiert wurde, kann nicht mehr wachsen und auch nicht mehr streuen. Aber auch der Schulmediziner weiß, dass Krebs keine rein lokale, sondern eine systemische Erkrankung ist (also eine Erkrankung, die den ganzen Organismus betrifft). Deshalb sollten auf die chirurgische Entfernung immer noch weitere Therapien folgen. Es können aber nicht generell alle Tumore chirurgisch entfernt werden. Es ist eine Methode, welche unter den günstigsten Umständen, das Leben des Patienten bis zu mehreren Jahren verlängern kann. Dies aber nur, wenn es sich bei dem entfernten Gewebe um den Primärtumor handelt, der zum Zeitpunkt der OP noch keine Metastasen gebildet hat und komplett entfernt werden konnte. Studien an der Harvard Medical School in Boston legen den Verdacht sehr nahe, dass Primärtumoren Stoffe aussenden, welche das Wachstum von Metastasen stark bremsen. Wird der Primärtumor entfernt, entstehen mehr und schneller Metastasen.  
Homöopathie:

Ist es besser gar nicht zu operieren? Nein, so einfach ist es natürlich nicht. Es kommt immer auf die Beschaffenheit und die Lokalität des Tumors an. In Zusammenarbeit mit dem Tierarzt kann gut eingeschätzt werden, ab welcher Größe der Tumor evtl. doch entfernt werden sollte.
Der Königsweg aus Sicht der Homöopathie besteht darin, den Patienten schon vor der evtl. Operation zu behandeln, damit der Organismus so gestärkt ist, dass er nach der Operation mögliche verbleibende Metastasen oder Mikrotumoren erfolgreich bekämpfen kann.  
   



Die Chemotherapie:

Schulmedizin:

Das Ziel der Chemotherapie ist, die Krebszellen daran zu hindern, sich weiter zu vermehren. Es werden –je nach Wirkstoff- bestimmte Phasen der Zellteilung sabotiert, so dass keine Vermehrung stattfindet. Leider kann der Wirkstoff nicht zwischen Tumorzellen und gesunden Körperzellen unterscheiden. Zellen teilen sich aber nicht ununterbrochen, sondern sie haben Ruhephasen. Die meisten Chemotherapeutika können nur auf Zellen wirken, die sich gerade in einem Teilungsprozess befinden. Das bedeutet, dass alle Krebszellen, die sich gerade nicht teilen, nicht von der Chemotherapie erfasst werden. Deshalb muss die Behandlung auch über lange Zeiträume erfolgen. Leider ist auch die Dosis, die nötig ist stark toxisch, also giftig. Starke Nebenwirkungen sind also recht häufig. Schon nach bis zu zwei Wochen muss die Therapie ausgesetzt werden, um dem Organismus die Chance zu geben, neue Blutzellen nachzubilden. Evtl. müssen auch Antibiotika verabreicht werden, um eine Lebensgefahr durch sich ungehindert ausbreitende Bakterien (Sepsis) zu verhindern, da die Immunabwehr stark geschwächt ist. Die Chemotherapie zieht also in vielen Fällen die Behandlung mit weiteren Medikamenten nach sich. Das gilt u. a. für Brechreiz, Appetitmangel und Durchfälle. 
Homöopathie:

In der homöopathischen Krebstherapie gilt der Grundsatz, dass allein das eigene Immunsystem des Patienten in der Lage ist, Krebs wirklich zu heilen. Das Problem ist dabei nur, dass die Immunzellen die Tumorzellen dafür erst erkennen müssen. Im Idealfall können Chemotherapeutika und Immunsystem zusammenspielen. Die Aufgabe des Homöopathen ist es, in aller erster Linie das Immunsystem des Patienten zu schützen und zu stärken. Das kann theoretisch auch während einer Chemotherapie geschehen. Meist ist der behandelnde Homöopath aber damit beschäftigt, erst einmal die Folgen und Nebenwirkungen der Chemotherapie zu heilen. Erst dann kann er den Krebs selber angehen. Unsere Meinung ist auch, dass Chemotherapeutika nur bei den Krebsformen angewendet werden sollen, die nachweisbar hervorragend auf Chemotherapie ansprechen. Dazu zählen z. B. das maligne Melanom, Leukämie und Lymphom. 



Bestrahlungen (Radiotherapie):

Schulmedizin:

Ziel der Strahlentherapie ist es ebenfalls, Tumorzellen so zu schädigen, dass sie absterben, oder sich nicht weiter vermehren. Dabei hat die Bestrahlung hauptsächlich einen palliativen (lindernden) Zweck und wird kaum zum Ziel der Tumorheilung eingesetzt. Am häufigsten sind Bestrahlungspatienten Tiere mit Tumoren, die nicht oder nur unvollständig entfernt werden können. Die Therapie soll in erster Linie Beschwerden lindern. Es wird bei einer Bestrahlung nicht der ganze Körper vergiftet wie bei einer Chemotherapie, sondern die Strahlen werden gezielt am Ort des Geschehens eingesetzt. Natürlich birgt auch dieses Verfahren bestimmte Risiken. Zunächst muss das Tier bei jeder Behandlung eine Narkose bekommen, damit es sich nicht bewegt. Tief liegende Tumoren werden von der Strahlung auch nicht so gut erreicht, wie Tumoren, die dicht unter der Hautoberfläche liegen. Vorsichtig muss man sein, wenn gesunde Knochen im Strahlenfeld liegen. Knochengewebe nimmt Strahlung viel mehr als weiches Gewebe auf und es besteht die Gefahr, dass sich der gesunde Knochen durch die Therapie krankhaft verändert. Solche Schäden können auch erst lange Zeit nach der Strahlentherapie ihre Folgen zeigen. 
Homöopathie:

Zuerst muss ich als Homöopathin die Folgen der Therapie behandeln, bevor die Krebstherapie beginnen kann. Besonders werde ich die Leber unterstützen. Denn die Zerfallsprodukte der abgetöteten Zellen durch eine Bestrahlung stellen für den Organismus stark belastende Gifte dar. Diese müssen von der Leber abgebaut werden um den Organismus nicht massiv zu schädigen. 



Krebs und seine Behandlung in der Homöopathie:

Krebs setzt mich bei der Behandlung ein wenig unter Zeitdruck. Ist er einmal da, schläft er nicht mehr. Ich muss sorgfältig unterscheiden, welche der Symptome des Patienten zu der Krebserkrankung gehören und welche aus anderen chronischen Erkrankungen entstanden sind. Häufig ist es so, dass ein von mir aktuelles Mittel gut passt und so lange gegeben wird, bis seine Wirkung ausgeschöpft ist. Ein neues Mittel wird somit wieder erforderlich. Normalerweise arbeite ich in der klassischen Homöopathie mit nur einem Mittel. Die Krebsbehandlung macht hier eine Ausnahme. Des weiteren muss man immer nach der Ursache suchen und das kann nach einer Verletzung sein oder nach Sterrilisationen, bei chronischen Entzündungen, nach vielen Impfungen oder nach Unterdrückung von Hautausschlägen, welche nach und nach das Immunsystem schwächen und den Organismus anfällig für eine maligne Erkrankung machen. Gerne arbeite ich hier mit den sogenannten LM-Potenzen und Nosoden.

Die Homöopathie hat ebenso wie in der Schulmedizin die größten Chancen, wenn die Behandlung frühzeitig begonnen wird. Dies bedeutet nicht, dass wir auf die Schulmedizin verzichten.

Insbesondere rate ich im Vorfeld –wenn eine Krebserkrankung noch gar nicht bekannt ist- schon rechtzeitig bei chronischen Entzündungen homöopathisch zu arbeiten. Viele Tumorarten treten bevorzugt in entzündetem Gewebe auf.



Die Ernährung von Krebspatienten:

Krebspatienten brauchen eine energiereiche Kost, denn sie müssen ihre Nahrung mit dem Tumor teilen. Am günstigsten wäre es, hochkalorische, also sehr energiereiche Lebensmittel zu füttern, welche dem Patienten, aber nicht dem Tumor Energie zuführen. Das geht zwar nur begrenzt aber es geht. Energie aus Zuckern zum Beispiel fördern das Krebswachstum, weil der Tumor diese Form von Energie besonders gut verwerten kann. Auf der anderen Seite kann der Tumor die Energie aus Fetten nicht gut verwenden. Zucker, ist in Form von Kohlehydraten besonders viel in Getreide und Kartoffeln enthalten. Vitaminpräparate aus der Tube sind ebenso ungeeignet, da sie einen sehr hohen Zuckeranteil haben und daher nicht für Krebspatienten geeignet ist.

Das oberste Gebot ist eine frische, artgerechte und abwechslungsreiche Fütterung! Nahrungsergänzungsmittel können nicht auffangen oder ersetzen, was an konservierten und unnatürlichen Fastfoodvarianten gefüttert wird. Eine einzige gesunde, ausgewogene Portion Futter enthält hunderte von krebshemmenden Stoffen, die in dieser Harmonie von keinem Labor der Welt nachgebaut werden können. Die Werbung suggeriert uns leider immer wieder, dass wir uns schlecht fühlen, wenn nicht irgendein Präparat zugefüttert wird. Was da spricht, ist die Not der Tierhalter, die in ihrer Angst irgendetwas TUN möchten.

Fett:
Der beste Energielieferant für Fleischfresser ist tierisches Fett. 
Omega3-Fettsäuren:Eine ausreichende zusätzliche Zufuhr von Omega3-Fettsäuren ist sehr hilfreich. Diese Fettsäuren können wir getrost durch natürliche Lebensmittel verabreichen wie Hering, Makrele, Sardine oder Lachs.  Eiweiß:Das Futter sollte einen hohen Anteil aus leichtverdaulichem Eiweiß haben. Am besten geeignet ist hier die Fütterung von Muskelfleisch. Aus Studien (beim Menschen) weiß man, dass rotes Fleisch das Krebswachstum fördern kann. Füttern Sie daher hauptsächlich bei einem krebskranken Tier weißes Fleisch wie Geflügel und Fisch.  Anticancerogene Lebensmittel:Am besten für Hunde geeignet, da Katzen hier eher weniger Akzeptanz zeigen, was ja auch in der Natur von Katzen liegt.
-Brokkoli
-Beerenobst
-Knoblauch (in sehr geringen Mengen)