Kurzfassung aus der Tierhomöopathie II/2011




Typische Symptome:

Katze:
-Viel Trinken
-Austrocknung
-Unsauberkeit
-Abmagerung
-Appetitlosigkeit
-Schluckbeschwerden
-Chronische Entzündungen im Maul
-Schlechte Zähne
-Chronisches Erbrechen
-chronischer Durchfall
-Verstopfung
-Stumpfes Fell
-Blasse Schleimhäute
-Entkräftung
-Blindheit
-Orientierungslosigkeit
-Unruhe  
Hund:
Hartnäckiges Erbrechen
-viel Trinken
-Viel Pinkeln
-Anämie
-Schlechtes Allgemeinbefinden  
Kaninchen:
-Appetitlosigkeit
-Abmagerung
-Stumpfes Fell
-Viel Trinken
-Viel Pinkeln
-Unsauberkeit  

In der Praxis hat man zumeist eine Katze vor sich, bei der aus der Vorgeschichte keine schwere akute oder chronische Krankheit bekannt ist.
Leider muss davon ausgegangen werden, dass bei der Diagnose durch den Tierarzt durch einen Bluttest, die Niere bereits drei Viertel Ihrer Nierenfunktion eingebüßt hat.



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Behandlung nach den Grundsätzen der Schulmedizin:
Zum heutigen Wissenstand kann leider die Nierenfunktion nicht mehr hergestellt werden. Der Tierarzt wird im Notfall, um der Austrocknung entgegenzuwirken eine oder mehrere Infusionen verordnen. Zeitgleich sollte schon bei Kenntnis einer beginnenden chronischen Niereninsuffizienz schulmedizinisch nur noch mit Nierendiätfutter gefüttert werden.
Jedoch zeigt uns die Praxis, dass dieses Futter den Katzen oft nicht schmeckt und sie die Ernährung erst mal einstellen –mit fatalen Folgen-.

Eine weitere Umstellung auf eine schulmedizinisch empfohlene proteinarme Nahrung ist ebenfalls stark umstritten, denn hier besteht die Gefahr, dass die Katze weiter abmagert. 
Behandlung nach den Grundsätzen der Homöopathie:
Auch wenn ich als Tierheilpraktikerin die Krankheitsursache nicht beseitigen kann, können wir zumindest eine Verbesserung durch die Homöopathie erreichen. Oft zeigt sich während einer Behandlung eine deutliche positive Veränderung im Blutbild. 

Die ersten Symptome zeigen sich im Verdauungstrakt, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Tiere werden anämisch, das heißt, es werden nicht mehr genug rote Blutkörperchen gebildet, die für den Sauerstofftransport des Blutes sorgen. Dies sieht man an den blassen Schleimhäuten, an leichter Erschöpfung und Schwäche der Tiere.
Bei Katzen ist zudem häufig die Maulschleimhaut entzündet und oft tritt auch eine Sehschwäche auf.



Im Prinzip passiert bei einer chronischen Niereninsuffizienz der Tiere dasselbe wie bei einer akuten Niereninsuffizienz, mit dem Unterschied, dass die Symptome sich sehr viel langsamer, im Verlaufe von Wochen und Jahren entwickeln.

Wenn die Niere krank ist, ist der Wasserhaushalt gestört. Oft fällt uns der übermäßige Durst des Tieres als erstes auf oder auch häufiges Pinkeln.

Im fortgeschrittenen Stadium können Bewusstseinsstörungen, Unruhe oder Apathie auftreten.

Ebenso ist das Gleichgewicht der Blutsalze gestört. Dies führt zu Muskelschwäche und auch Herzmuskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen bis zum Herzstillstand.
Es kann zur Übersäuerung (Azidose) des Blutes kommen, die sich auf den Knochenstoffwechsel auswirkt.

Kann die Niere ihre Aufgabe als Blutfilter nicht mehr in vollem Umfang wahrnehmen, reichern sich harnpflichtige Substanzen im Blut an. Diese Schädigung nennt sich Urämie. Diese Vergiftung wirkt in hoher Konzentration nervenschädigend und es kann zu Krampfanfällen oder zum Koma führen.